Geschichte

Ton. Tonfolge. Rhythmik. Musik.

Am Anfang war der Wunsch, den Musikern auch an einem anderen als dem original Aufführungsort, zuhören zu können.

Die Entwicklung der Lautsprecher ist direkt mit der Erfindung des Telefons verknüpft und beginnt im achtzehnten Jahrhundert.

Eine vom Strom durchflossene Drahtspirale zwischen den Polen eines Magnets erzeugte tönende Schwingungen und diese Entdeckung nannte Charles Grafton Page (1812-1868) „galvanic music“.

Bereits 1878 wurde ein Patent für den noch heute gebräuchlichen elektrodynamischen Lautsprecher erteilt, aber zum Betrieb fehlte es an geeigneten Verstärkern. Bei der Funkausstellung in Berlin wurde 1925 der erste Lautsprecher der Öffentlichkeit präsentiert.

Im gleichen Jahr hatten Edward Kellog, Chester Rice und Edward Wente den elektrodynamischen Lautsprecher entwickelt, wie er im Prinzip heute noch verwendet wird.

Darauf folgend wurde der Wirkungsgrad, die Größe und Wiedergabetreue optimiert. Die Firmen Bell Labs, General Electric, Jensen, RCA und Western Electric liessen sich Konstruktionsdetails ihrer Mitarbeiter patentieren und kämpften um den begehrten Markt der entstehenden Musikindustrie.

Im Herbst 1933 wurde in der Constitution Hall in Washington das neue „stereophonic“ System vorgestellt.

Begeisterte Menschen strömen 1935 in die Theater und hören Musik über die von Douglas Shearer, John Hilliard, James Lansing und Dr. John F. Blackburn entwickelten Lautsprechersysteme.

Die Lansing Manufacturing produzierte mit dem dem Modell „Iconic“ 1937 eines der einflussreichsten Lautsprechersysteme überhaupt. Es war die erfolgreiche Umsetzung eines Zwei-Wege-Systems mit einem 15"-Bass-Reflex-Lautsprecher und einem Hochton-Horn. Diese Konfiguration fand dann Anwendung in Heim-Lautsprechern, Studio-Monitoren und Beschallungs-Systemen. Bis zum heutigen Tag ist dies die häufigste Konfiguration für professionelle Lautsprecher.

Der Feldspulen Duplex wurde 1943 eingeführt und hatte die Modell-Nummer 601. Die ursprünglichen 601 Duplex Lautsprecher standen als Bausatz und in den Möbeln 602 und 605 zur Verfügung.

1944 gelang Jim Lansing der 604 Duplex mit Alnico V Magnet. Dieser 604 war effizienter und höher belastbar als der 601 und Jim Lansing entwickelte eine Reihe von Systemen für Public Address, Heim- und Studioanwendung. Der 604 wurde zur Erfolgsgeschichte und alle Aufnahmestudios hörten mit diesem Lautsprecher ab. Auch in den 1980er Jahren wurde der Duplex als OEM-Treiber im berühmten UREI-813 System verwendet. Bis heute gibt es Unternehmen, die state-of-the art Designs mit den neuesten 604 Lautsprechern herstellen.

Das Tonmöbel Wolf von Langa 606i verwendet einen Feldspulen Duplex aus eigener exklusiver Fertigung.

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